Bio-Walz-Bio ist:

  • Getreide ausschließlich von unserem eigenen Bioacker, aus Überzeugung.
  • Alte Landsorten, seit Jahrhunderten bewährt.
  • Bio heißt für uns nicht nur auf z. B. Pestizide zu verzichten. Wir sind Demeter-zertifiziert.
  • WICHTIG: Grundsätzlich KEINE Gülle, grundsätzlich auch KEINE Biogasgülle!
  • Wir verzichten ab der Bestockung auf das Striegeln -> wir schonen die Bodenbrüter!
  • 100% Biotechnik, das heißt: Mähdrescher, der ausschließlich Bio drischt, Reinigung, die ausschließlich Bio reinigt, ...

Unsere Produkte sind sortiert nach Getreidesorten, nach ihrer Verwendung (Mehl, Körner, Nudeln, usw.) oder ob sie glutenfrei sind.

Wir haben den Webshop neu aufgesetzt. Sie haben die Möglichkeit mit Anmeldung zu bestellen oder als Gast ohne Anmeldedaten. Der Versand kann bis zu einer Woche dauern (je nach dem, welche Arbeiten auf den Feldern dringender sind). Oder Sie vermerken auf der Bestellung, dass es dringend ist und wir beeilen uns. Dem Paket liegt eine Rechung bei. Diese bitte nach Erhalt Ihrer Lebensmittel begleichen.

Sie können natürlich auch nach Amberg-Schäflohe kommen und in unserem Hofladen einkaufen. :-)

Wir wollen Ihnen kurz unsere Motivation und unsere Besonderheit erklären: Wir sind Bio seit 2000. Nach 2 Jahren haben wir uns über "andere" Sorten informiert. Für uns sind die gängigen Sorten nicht die passenden. Bio heißt für uns auch Nachhaltigkeit. Und wir finden es nicht gut, dass der Mensch gezüchtete Sorten isst. Unser Unterschied mit unseren alten Landsorten ist auch, dass diese züchterisch nicht verändert worden sind. Selbstverständlich kann man diskutieren, ob Reinigung bereits eine Veränderung ist. Zucht bedeutet für uns, dass der Mensch Eigenschaften in einer Sorte verändert, die von Natur aus nicht oder nicht in dieser Geschwindigkeit vorkommen. Weder der Mensch noch die Natur kann sich darauf einstellen. Deshalb bitte alte Landsorten. Und lassen Sie sich nicht von dem Begriff Urgetreide blenden. Dieser sagt leider nichts aus. Wir haben die ersten Körner aus der Genbank im Frühjahr 2003 bekommen. Und Körner heißen wirklich Körner, da diese am Anfang abgezählt sind. Sie bekommen nicht 200kg, sondern wenige Körner. Erst 2010 haben wir es geschafft, unseren kompletten bäuerlichen Betrieb auf alte Getreidesorten umzustellen! 7 Jahre von wenigen Körnern bis wir dann je Sorte ca. 300kg eigenes Saatgut hatten. Seit 2010 bauen wir nur alte Landsorten an. 2018 haben wir inkl. unseren eigenen Anbauversuchen insgesamt 48 (!) verschiedene Sorten angebaut. Darunter sind auch einige nur mit 0,5m². Und diese brauchen dann auch eben ca. 7 Jahre, bis genügend Saatgut vorhanden ist. Das heißt, wir haben jetzt schon mehr als 16 Jahre Erfahrung. Und es macht Spass! Wir machen jedes Jahr mehrere Feldtage. Dazu dürfen auch Sie kommen! Wir haben tolle Getreideraritäten, manche bis zu 2,4m (!) hoch! Und alles kein (bzw. wenig) Problem für die Technik, wenn man/frau weiß, wie es geht. Dazu gehört auch eine weite Fruchtfolge, immer im Kreislauf. Und KEINE Gülle. Gülle ist für Pflanzen nicht gut. Und im Boden ist sie auch nicht besser. Wirtschaften wie es immer war: beste Körner für den Menschen, viel Stroh zum Einstreuen für die Tiere, bester Mist zurück für unsere Bodenlebewesen, die einen lebendigen und gesunden Boden ausmachen. Und dieses Futter für unsere fleißigen Arbeiter im und auf dem Boden immer obenauf, nicht einarbeiten! Und nur ein gesunder Boden kann beste Lebensmittel hervorbringen! Wir striegeln nur bis zur Bestockung, danach wird auf jede Bearbeitung bis zur Ernte verzichtet, denn wir wollen unsere Bodenbrüter erhalten und nicht vertreiben. Ich hoffe, ich habe Ihnen einen wirklich kurzen Einblick geben können, dass Bio eben nicht gleich Bio ist. Beste Grüße, Ihre Familie Walz